Wie entwickle ich eine Probe richtig: Neue Ideen für die Arbeit im Chor.
Chorproben immer wieder neu zu gestalten, ist eine Lebensaufgabe. Wahrscheinlich kennen alle Chorleiter das Gefühl, dass es manchmal in der Probenarbeit einfach nicht weitergehen will und dass sich der Chor an einem Stück buchstäblich die Zähne ausbeißt. Und wahrscheinlich sind wir es alle ein bisschen Leid, Stimmen alleine singen zu lassen oder einfach auf das Klavier zu dreschen, in der Hoffnung, dass es irgendwann schon klappt.
Keine Lust, kein Erfolg
Spätestens, wenn der Chorleiter keine Lust mehr hat zu proben, wird es auch für den Chor zäh… Daraus folgt: Wir müssen als Chorleiter auch immer wieder daran arbeiten, uns selbst und den Chor bei der Stange zu halten, um nicht in alte Muster zu verfallen. Wie das gehen kann, möchte Benjamin Hartmann (Stuttgart) an einigen Stücken aus verschiedenen Epochen deutlich machen.
Die Methode macht den Unterschied
Dabei geht es um probenmethodische Gesichtspunkte, um die theoretische Aufarbeitung von Chorstücken vor der eigentlichen Probe, aus der eine sinnvolle und konkrete Probengestaltung folgen kann. Auch eine langfristige Probenplanung kann dazu beitragen, das Projekt für alle Beteiligten abwechslungsreicher werden zu lassen.
Die Noten müssen sitzen:
Und wenn die Noten dann „sitzen“, ist erst ein Drittel der Arbeit getan. Danach folgt die Arbeit an der Stimme und die Arbeit am Stück, also Interpretation und Aufführung. Dabei kann es zum Beispiel helfen, den Chor einmal anders stehen zu lassen, aus einem vierstimmigen Satz einen doppelchörigen werden zu lassen oder Vokale zu vertauschen…
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