Zum Inhalt springen
Singen – Die Zeitung des Schwäbischen Chorverbandes und der Chorjugend Logo
  • Mein Singen-Konto
    Anmelden
  • Mein Singen-Konto
    Anmelden
  • Thema
  • News
  • Vereinsmanagement
    • kurz & bündig
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Vereinswissen
  • Singen & Stimme
    • Chorleben
    • Aus der Geschichte
    • Rezensionen
  • Ausgaben
    • Aktuelle Ausgabe
    • Ausgaben-Archiv
Singen & Stimme, SINGEN April 2026

Über Geld redet man nicht – oder vielleicht doch?

Sylvia Frank, Liederkranz Mergelstetten 1837 e.V.,
1. April 2026

Viele Jahre lese ich die Zeitschrift SINGEN. Oft kann man sehr interessante Berichte lesen und auch die Hilfestellungen und Vorschläge in Anspruch nehmen. Speziell die Kolumne „kurz & bündig“ von Herrn Rechtsanwalt Christian Heieck hat mir schon einiges klar gemacht. Aber was ich vermisse sind die finanziellen Probleme, auch Sorgen in der Chorlandschaft, die eigentlich nie angesprochen werden.

Ja gewiss, die Zeiten haben sich verändert. So waren in den Traditionschören früher, die Chorleiter die meistens Musiklehrer an den Schulen vor Ort waren, meist ehrenamtlich eingesetzt und vor allem mit einem gewissen Stolz und auch Ehrgeiz ausgestattet, einem eigenen Chor vorzustehen. Heute sieht das ganz anders aus.Des weiteren hat es in früheren Jahren ausgereicht eine gute und auch oft recht anspruchsvolle Veranstaltung auf die Bühne zu bringen, die Leute zu begeistern.

Durch die Eintrittsgelder von solchen Veranstaltungen konnten sich die Vereine Notenmaterial anschaffen, Inventar und Bühnendekorationen, manche gar einen Flügel kaufen, Ausflüge veranstalten…Und auch ein nettes Polster für die kommenden Chorjahre aufs Vereinskonto bringen. Will ein Chor heutzutage eine Super-Veranstaltung auf die Bühne bringen – und super muss die schon sein, sonst kommen die Leute nicht, da benötigt es ein großes Equipment. Die Sänger alleine, das reicht nicht aus. Solisten sind gefragt und Musiker für Band und Combo. Und das sind alles sehr gut ausgebildete Leute, die Musiker, die Solisten – und die Chorleiter. Wenn dann nach der Veranstaltung Kasse gemacht wird, heißt Einnahmen und Ausgaben verrechnet werden, sieht es oft nicht mehr so rosig aus.

Wenn ich dann in SINGEN über die Aktivitäten, Veranstaltungen und Konzerte in im Chorleben-Blog lese, hört sich das alles so einfach und genial an. Man hält ganze Wochenenden Chorproben ab, oft auch noch mit Übernachtungen usw. hat dann ausverkaufte Hallen und alles passt. Oder? Auch das Finanzielle?

Was kann man machen, um zukunftsfähig zu bestehen? Das ist dann für die Funktionäre die Fragestellung. Die finanziellen Polster aus jahrzehntelangen, gar jahrhundertelangen Chorzeiten schwinden. An die Mitgliedsbeiträge will man nicht so richtig ran. Will man doch die Sänger nicht verärgern oder gar verlieren. Und ein hoher Mitgliedsbeitrag hält auch neue Sänger ab, Mitglied zu werden. Also ein Dilemma! Ist das jetzt das Ergebnis aus früheren Zeiten, als die Mitgliedsbeiträge niedrig waren und die Chor-Leiter ehrenamtlich? Oder sind die Ansprüche heute so hoch, sei es vom Publikum, aber auch von den studierten Chorleitern, den studierten Musikern und Solisten?

Wie kommen wir da in der weiteren Zukunft zurecht? Gerne hätte ich hierzu Kommentare und Vorschläge oder über Geld redet man nicht !

Wie ist das in Ihrem Verein geregelt? Welche Einnahmequellen hat Ihr Chor? Wie werden die Chorleiter:innen bezahlt? Wie werden besondere Konzerte oder Projekte finanziert? Schreiben Sie uns gerne an redaktion@zeitschrift-singen.de

Über Geld redet man nicht – oder vielleicht doch?
zurück
Artikel drucken
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Abonnement
  • Kontakt
  • Anzeigen

© Redaktionsnetzwerk Amateurmusik | Singen - Die Zeitung des Schwäbischen Chorverbandes und der Chorjugend

Page load link
2 Consent Management Platform von Real Cookie Banner
Nach oben