Im zweiten Programmteil betrat der Hochschulchor die Bühne. Der aus Studierenden und Dozierenden bestehende Chor überzeugte mit einem fein abgestimmten a‑Capella‑Klangteppich, der den Raum förmlich ausfüllte. Besonders bemerkenswert war die starke Besetzung der Männerstimmen, die dem Ensemble eine klangliche Tiefe und Präsenz verlieh.Die ausgewogene Balance zwischen Sopran, Alt, Tenor und Bass machte den Vortrag zu einem musikalischen Höhepunkt des Abends.
Den Abschluss bildete das Chorteam 2000, der Stammchor des Vereins – und dieser setzte einen kraftvollen, modernen Kontrapunkt zu den vorherigen Programmpunkten. Begleitet von Schlagzeug, Bass und E‑Piano präsentierte der Chor ein energiegeladenes Rock‑Pop‑Programm, das den Saal spürbar in Bewegung brachte.
Die rhythmische Präzision des Schlagzeugs, die warme Tiefe des Basses und die farbige Klangfülle des E‑Pianos verliehen dem Ensemble einen professionellen Bandsound, der die Stimmen des Chorteams eindrucksvoll trug. Die Sängerinnen und Sänger überzeugten mit großer musikalischer Erfahrung, sichtbarer Freude und einer Bühnenpräsenz, die das Publikum sofort mitnahm. Besonders die dynamischen Steigerungen und die kraftvollen Refrains sorgten für begeisterten Applaus.
Das Chorteam 2000 zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig Chormusik sein kann: vom klassischen Chorklang über moderne Arrangements bis hin zu rockigen Akzenten. Damit rundete der Stammchor den Abend nicht nur ab, sondern setzte ein musikalisches Ausrufezeichen.
Das Sommerkonzert machte eines deutlich: Singen macht Spaß – und zwar in jedem Alter. Vom Kinderchor über den Hochschulchor bis hin zum Stammchor spannte sich ein musikalischer Bogen, der die generationsübergreifende Kraft des gemeinsamen Singens eindrucksvoll hörbar machte.

