• Viel Arbeit und wichtige Aufgaben erwarten den Schwäbischen Chorverband in den nächsten Jahren 

     

    Die letzten Jahre haben Vereinen und Verbänden viel abverlangt. finanziell, organisatorisch, vor allem aber mental. Und auch jetzt, obwohl nahezu keine Einschränkungen die Chorarbeit behindern, ist die Amateurmusik weit von der Arbeit und dem Gemeinschaftsgefühl der Zeit vor der Pandemie entfernt. Diese Jahre werden noch lange im kollektiven Gedächtnis dieser Gesellschaft nachwirken und die Spuren werden noch einige Zeit zu lesen sein. Doch was diese herausfordernde Zeit auch bewiesen hat: Es geht weiter. Auch beim Schwäbischen Chorverband.  

    Es braucht Ziele und Visionen 

     

    Bei Gesprächen mit Sänger:innen, Chorleiter:innen und Funktionär:innen wurde immer wieder klar, dass es auch in Zeiten des scheinbaren Stillstands für alle im Verein wichtig war, Ziele zu haben. Kein […]

    Ziele bringen uns weiter

  • Die Chorjugend im Schwäbischen Chorverband: 

    Ist es nicht phänomenal, dass wir diese Herzensprojekte in unserer Freizeit verfolgen und real werden lassen dürfen? Ich finde es großartig, dass die Chorjugend mir diesen Raum gibt und mich immer wieder zu neuen Projekten inspiriert, wie z.B. zu meinem aktuellsten Herzensprojekt: Schule und Verein – neugedacht. Hier darf ich stellvertretend für den Schwäbischen Chorverband regelmäßig in Austausch mit Parteivertretern und Vertretern des Kultusministeriums gehen, um den Ganztagsbetreuungsrechtsanspruch, der an Grundschulen ab 2026 gilt, gewinnbringend auch für unseren Chorverband zu durchdenken. – Katharina Burger

    Mir liegen die D-Lehrgänge sehr am Herzen. Sie tragen zur chorsängerischen Bildung unserer jugendlichen Sängerinnen und Sänger bei und befähigen sie somit verstehend mit Notentext und Chormusik umzugehen. Dieses höhere Verständnis und die größere Kompetenz im Chorsingen bedingen andererseits einen höheren Motvationsfaktor. Und für mich als […]

    Gemeinsam stark für Kinder und Jugendliche

  • Nikolai Ott stellt sich zur Wahl als Nachfolger von Marcel Dreiling als Musikdirektor des Schwäbischen Chorverbandes. 

    Am diesjährigen Chorverbandstag stehe ich wieder zur Wahl für den Musikbeirat, diesmal offiziell als Nachfolger von Musikdirektor Marcel Dreiling. Seit vielen Jahren ist die Ausbildung von Chorleitern ein besonderes Anliegen des Schwäbischen Chorverbands, Marcel Dreiling hat diese Ausbildung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten unermüdlich vorangetrieben und Generationen von C2- und C3-Absolventen zur Prüfung gebracht. Dafür gebührt ihm – neben vielen anderen Leistungen und unglaublich viel Herzblut, das er in sein Amt gegeben hat – ganz besondere Anerkennung. 

     

    Eine Fortführung des Weges 

     

    Ich möchte diese Wege gerne fortsetzen. Seit mehreren Jahren begleite ich nun selbst die Chorleitungsausbildungen des Schwäbischen Chorverbands, erst als Dozent für Musikgeschichte, dann auch für die Chorleitung und seit dem letzten Jahr auch für das Modul […]

    Neue musikalische Leitung des Verbandes

  •  Noch ist Corona nicht vorbei. Es ist aber davon auszugehen, dass die schweren Einschränkungen des täglichen Lebens für uns alle durch Lockdown, Betretungsverbote und vieles andere mehr der Vergangenheit angehören. Zum Ende des Monats August laufen die Erleichterungen für Vereine aus, die im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie geregelt sind, und die uns beispielsweise erlaubten, eine Mitgliederversammlung ins nächste Jahr zu verschieben, oder aber Vorstandsämter auszuüben, nachdem die Wahlperiode abgelaufen war. In früheren Kolumnen habe ich an verschiedenen Stellen Empfehlungen dafür gegeben, wie diese gesetzlichen Bestimmungen, soweit sie ein Verein beibehalten möchte, durch Satzungsänderung in Vereins-Dauerrecht überführt werden können. 
    Es erreichen mich aber in den letzten Wochen und Monaten vermehrt Beratungsanfragen, die sich mit der Besetzung von Vorstandsämtern befassen, da nun wieder ordentliche Mitgliederversammlungen und damit auch wieder Vorstandswahlen stattfinden können. Und hier wird unerfreulicherweise häufig […]

    Nach Corona: Probleme bei der Besetzung von Vorstandsämtern

  • Tuning Fork – Diapason – Corista: Ein kleiner Beitrag zur Bildwelt der Chöre 

     In früheren Heften wurde immer wieder einmal auf Gegenstände eingegangen, die wir bei Chören sowohl als Namensbestandteil wie auch als Bilddekoration auf Vereinsrequisiten finden, z. B. die Lyra. Hier nun etwas zum Thema „Stimmgabel“. 

    Die Stimmgabel spielt in der Chorarbeit schon lange eine wichtige Rolle, zunächst allerdings nur, was ihre akustische Seite betrifft. Im visuellen Bereich, also in bildlichen Darstellungen, fand der kleine, unscheinbare Resonanzkörper – abgesehen von wissenschaftlichen Illustrationen – erst spät Beachtung. 

    Zunächst ein Streifblick auf die Geschichte: Erfunden hat das hilfreiche Gerät im 18. Jahrhundert der englische Lautenist John Shore. Er nannte es in Anlehnung an das englische Wort für Tonhöhe „Pitch Fork“, bei seinen Kollegen hieß es später „Tuning Fork“, zu Deutsch „Stimmgabel“. In […]

    Zwei schwingende Zinken zur Findung des richtigen Tons

  • Choriose Wortspiele in Chornamen unterhalten uns und können helfen, mehr positive Aufmerksamkeit zu erlangen. Eine kleine Untersuchung mit Augenzwinkern 

    Sie sind lustig, kreativ oder genial, lassen uns den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen. Manche versteht man nicht, bis sie einem erklärt werden. Manche sind geradezu schmerzhaft und grob, manche trivial, aber vor allem sind sie einfach überall: Wortspiele. Geht man vor die Haustür, drängen sich die „Rad-Häuser“ und „Fair-Reisebüros“ nahezu auf. Es scheint kein Wort mehr zu geben, das noch nicht den Experimenten eines kreativen Geistes ausgesetzt wurde. Die Werbung bombardiert uns mit Wortspielkreationen wie „Quäse“ und „Tech-Nick“ und nicht zuletzt trifft man sich am Abend auf […]

  • Ein Betriebschor, der mehr ist, als ein Unterhaltungsfaktor auf Firmenfeiern.

    16 Jahre – so lange gibt es den Chor Festo AirVoices bereits. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei nicht um einen klassischen Verein, sondern um einen der selten gewordenen Betriebschöre, die Mitglied im Schwäbischen Chorverband sind. Was ihn besonders macht? Einiges. 

     

    Es ist Mittagspause bei Festo. Die weltweit operierende Firma mit einer Niederlassung in Esslingen ist nicht in erster Linie für ihre musikalische Ausrichtung bekannt, sondern vielmehr für ihre Werkzeuge und technische Innovationen. Während die meisten Mitarbeiter:innen in Esslingen gezielt die Kantine ansteuern, treffen sich ca. 35 von ihnen zur Chorprobe. „In diesem Chor treffen sich Führungskräfte, Büroangestellte und Menschen, die Schicht arbeiten. Da blieb die Mittagspause die einzige gute Lösung“, freut sich Eberhard Klotz über die etablierte Lösung. Ein Betriebschor stellt Chorleitung und Teilnehmende […]

    Der Chor hat eine soziale Aufgabe